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Im Zeitraum von Juni 2007 bis Mai 2010 realisieren die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) und die polnische Staatliche Feuerwehr (PSP) ein gemeinsames Pilotprojekt „Grenzüberschreitende deutsch-polnische Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Hochwassern“. Ziel dieses von der Europäischen Union kofinanzierten Projektes ist die Vertiefung und der Ausbau der deutsch-polnischen grenzüberschreitenden Gefahrenabwehr und die Verbesserung der Zusammenarbeit beider Organisationen bei der Bewältigung der Folgen von Hochwasserlagen.
Auf der Grundlage der Erfassung und Bewertung potentieller Gefahren und der vorhandenen Kräfte und Mittel zu deren Abwehr im grenznahen Streifen beiderseits der Oder wird ein gemeinsamer Gefahrenabwehrplan erarbeitet. Ziel dieses Abwehrplanes ist die Verbesserung der Reaktionsfähigkeit und die Optimierung der Gefahrenabwehrmaßnahmen im Falle von Hochwassern am gemeinsamen Grenzfluss Oder. Dazu werden die Alarmierungswege und ein abgestimmtes Handeln von Einheiten der polnischen Staatlichen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks im Zusammenwirken mit anderen Gefahrenabwehrbehörden bei Schadenslagen durch Hochwasser definiert.
Neben der taktischen Komponente beinhaltet das Projekt darüber hinaus viele operative Aspekte: Leistungsfähige deicherhöhende Sperren, gemeinsame Standards bei Rettung von Personen aus Höhen, neue Methoden der Unterwasserortung sowie Wassertransport auf langen Wegen sollen – nachdem sie unter praktischen Einsatzbedingungen erprobt werden – zu Schlussfolgerungen für deren Anwendbarkeit für die Optimierung des Handelns der Einsatzkräfte führen.
Neben der Internationalen Konferenz „10 Jahre nach dem Oderhochwasser“, die den Auftakt in die Projektarbeit darstellte, umfasst der Arbeitsplan mehrere Themen- und Handlungsfelder, die in folgenden Projektarbeitsgruppen realisiert werden:
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